Orchideen Ableger

Mehr als nur eine Methode ist möglich

Wer sich Ableger von Orchideen wünscht, der hat die Wahl – entweder die Mutterpflanze teilen oder die Orchideen aus Samen züchten.

Vermehrung von Orchideen
Vermehrung von Orchideen

Wobei die geschlechtliche Vermehrung von Orchideen mit Hilfe der Samen recht langwierig und schwierig ist. Daher nutzen vor allem Orchideenzüchter die Aussaat als Methode zur Vermehrung. Die feinen Samen der Orchidee besitzen kein eigenes Nährgewebe. In der Natur hilft ein spezieller Wurzelpilz weiter. Dieser sorgt für die benötigten Nährstoffe. In der Zucht hat sich ein künstlicher Nährboden zur Keimung der Samen bewährt.

Aber es dauert. Teils bis zu neun Monate. Und funktioniert unter sterilen Bedingungen in einem Labor. Nach drei Jahren sind die Pflanzen gewachsen und können pikiert werden. Weitere zwei bis vier Jahre können vergehen bis die Orchideen blühen. Teilweise ziehen sogar zehn Jahre ins Land bis die ersten Blüten das Licht der Welt erblicken. Bei einigen Frauenschuh-Arten ist dies beispielsweise der Fall. Bei dieser Methode ist viel Geduld gefragt. Wer es versuchen möchte bringt die Samen zur Ankeimung in ein Aussaatlabor.

Orchideen Ableger, am effektivsten ist das Teilen!

Die einfachste Vermehrungsvariante für Orchideen ist somit das Teilen. Vor allem bei sympodial wachsenden Orchideenarten funktioniert es bestens. Auch der Wurzelstock wird dabei getrennt. Wichtig ist aber, dass die Pflanze groß genug ist. Die getrennten Teile sollten je drei Pseudobulben, Luftknollen, besitzen. Das Durchtrennen der Bulben immer mit einem scharfen und desinfizierten Messer vornehmen, die Wundstellen mit Holzkohlepulver bestäuben. Die neuen Teile dann eintopfen.

Bei monopodial wachsenden Orchideen bieten sich Kopfstecklinge zur Vermehrung an. Den Spross mit halber Höhe mit Hilfe eines desinfizierten Messers abtrennen und den Steckling dann eintopfen. Diese Methode ist sinnvoll bei schnellwüchsigen Arten. Für Orchideen-Arten, die lange Zeit brauchen bis sie sich zu einer blühfähigen Pflanze entwickelt haben, ist diese Variante nicht angebracht.

Es existieren auch Orchideenarten, die selbst Kindel – kleine Ableger – ausbilden. Es dauert bis zu einem Jahr bis der Kindel alleine überleben kann. Diesen dann mit einem scharfen Messer von der alten Pflanze abtrennen und in Orchideensubstrat eintopfen. Die Kindelbildung wird dank hoher Temperaturen und einer Stickstoff-Düngung begünstigt.




Tipp: Orchideen Ableger

Die Samen der Orchideen sind mikroskopisch klein und sehr zahlreich. Bis zu 1 Mio. Samenkörner kann eine Kapsel enthalten.

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Das Orchideenbuch für den Einsteiger

Von Phalaenopsis bis Frauenschuh: die besten Orchideen für Ihre Fensterbank – Orchideen richtig pflegen, vermehren und umtopfen …

Orchideenarten

Phalaenopsis

Wir stellen Ihnen verschiedene Orchideenarten vor. Die Phalaenopsis Orchidee, die farbenreiche Aufsitzerpflanze Vanda Orchidee oder beispielsweise die Tigerorchidee Oncidium Orchidee oder die Miltonia.

Orchideentopf

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Die Orchidee kann als edle Zimmerpflanze oder auch als Freilandpflanze auf dem Balkon oder der Terrasse besonders in einem schönen und dekorativen Orchideentopf zur Geltung kommen.

Orchideenstäbe

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Die Blüten der Orchidee können so schwer werden, dass eine Stütze erforderlich ist. Orchideenstäbe dienen als optimale Stütze. Durch sie wird ein Abbrechen der Blüte vermieden.

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