Orchideen umtopfen

Orchideen umtopfen

"Orchideen, ein
faszinierendes
Hobby ... "

Regelmäßiges Umtopfen ist für alle Orchideen wichtig, vor allem aber für die Epiphyten. Dabei benötigen die Orchideen nur selten einen größeren Topf, es geht eher darum, dass sie frisches Substrat bekommen.

Nur so ist gewährleistet, dass ausreichend Luft an die Wurzeln gelangen kann und der Topf gleichmäßig durchtrocknen kann. Mit der Zeit zerfällt das alte Substrat nämlich und verdichtet sich dadurch. Spätestens alle zwei Jahre sollten die Orchideen daher umgetopft werden, besser noch, sie werden in jedem Jahr in einen neuen Topf gesetzt. Der Beginn der Wachstumsphase, als das zeitige Frühjahr, sollte dafür ausgenutzt werden. Aber auch im Spätsommer bis hinein in den frühen Herbst ist das Umtopfen noch möglich.

Da Staunässe Gift für die Wurzeln der Orchideen ist, sollte eine Drainageschicht im Topf eingerichtet werden. Dafür können zum Beispiel Tonscherben verwendet werden. Zum Umtopfen: Zuerst wird die Pflanze aus dem Topf gelöst. Bei Kunststofftöpfen geschieht das durch Kneten derselben. Auch ein leichter Schlag auf den Topfboden kann helfen. Das alte Substrat wird dann vollständig von der Pflanze entfernt. Abgestorbene Wurzelteile werden abgetrennt, was durch eine desinfizierte Schere (Desinfektion durch Abflammen möglich) geschieht. Auch alte und abgestorbene Bulben werden abgetrennt. Holzkohlepulver hilft, frische Wunden zu desinfizieren. Nun wird der neue Topf zu einem Viertel mit der bereit liegenden Drainageschicht gefüllt. Jetzt wird die Pflanze in das Gefäß gegeben, wobei sie leicht hin und her gedreht werden soll. So werden die Wurzeln mit eingebracht, die über den Rand hingen. Harte Wurzeln brechen mit dieser Verfahrensweise zudem nicht so schnell ab. Nun wird gleichmäßig von allen Seiten Substrat aufgefüllt. Der Topf sollte immer wieder gegen eine Tischplatte gestoßen werden, damit das Substrat sich auch zwischen die Wurzeln bringen kann. Der Wurzelhals muss aber über dem Substrat liegen bleiben. Angegossen wird die die Pflanze aber erst nach ein bis zwei Tagen, damit keine Krankheitserreger in die noch frischen Wunden gespült werden können.

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